UA-99568827-1 Was ist eine Essstörung - und wie besiege ich sie?
 

Was ist eine Essstörung?



Der Oberbegriff „Essstörung“ beschreibt eine permanente gedankliche oder emotionale Auseinandersetzung mit dem Thema Essen. Das kann sich sowohl in einer Nahrungsverweigerung äußern, als auch in permanenter über das Maß hinausgehender Nahrungsaufnahme. Essgestörte Menschen sind nicht in der Lage, ihr Verhalten zu kontrollieren und gefangen in einem Teufelskreis aus Schuld, Scham, Angst, Wut und Verzweiflung.

Laut der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein, um von einer Essstörung zu sprechen. Zu den häufigsten Essstörungen gehören die Anorexia Nervosa (Magersucht), die Bulimia Nervosa (Ess-Brechsucht) und die Binge Eating Störung.



Die Gesichter einer Essstörung sind vielgestaltig!



Jedoch gibt es auch eine Menge Menschen, deren Essverhalten diesen offiziellen Kriterien nicht entspricht, die aber dennoch unter einem Essproblem leiden und in ihrer Lebensqualität eingeschränkt sind. Oder Menschen, die z.B unter Magersucht gelitten haben, deren Gewicht sich aber wieder normalisiert hat. Diese Menschen trauen sich oft nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen, da sie Angst haben, nicht ernstgenommen zu werden. Das Gewicht kann dabei von Untergewicht, über Normalgewicht, bis hin zu Übergewicht gehen. Eine Essstörung findet nämlich in erster Linie im Kopf statt, man kann sie einem Menschen meist nicht ansehen.

Wann leidet man unter einem Essproblem?

  • Obwohl man körperlich satt ist, isst man. Meist handelt es sich dabei um hochkalorische Lebensmittel wie Schokoladen, Kuchen, Pizza usw.
  • Man beginnt eine Mahlzeit hungrig, kann dann aber mit dem Essen nicht aufhören, obwohl man körperlich längst satt sein sollte
  • Man ist normalgewichtig, kann sein Gewicht aber nur halten, in dem man sein Verhalten kontrolliert, z.B durch Sport, Diäten und andauernde Selbstdisziplin
  • Man leidet immer wieder unter Essanfällen
  • Man kontrolliert ständig sein Gewicht oder seine Körpermaße
  • Auswärts essen ist mit emotionalem Stress verbunden
  • Man vergleicht sich ständig mit anderen, ist nie zufrieden mit dem eigenen Körper
  • Man treibt übermäßig viel Sport mit dem Anspruch, den „perfekten“ Körper zu bekommen
  • Man hat den Zwang, sich gesund zu ernähren und bekommt Panik, wenn du mal etwas isst, dass eigentlich nicht „erlaubt“ ist (Orthorexie)
  • Man versucht, durch exzessiven Sport, aber auch mit Diätverhalten, Nahrungsergänzungsmittel oder Anabolika und Steroide das „ideale“ Verhältnis von Fettgewebe und Muskelmasse zu erreichen (Biggerexie)
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