UA-99568827-1 Magersucht | mutimbauch
 

Magersucht (Anorexia Nervosa):



Die Anorexia Nervosa, auch Magersucht oder Anorexie genannt, ist durch einen absichtlich selbst herbeigeführten Gewichtsverlust charakterisiert. Die Angst vor dem Dicksein und das Ideal eines ungesund dünnen Schönheitsideals stehen dabei über allem. In den meisten Fällen leiden Magersüchtigen an einer stark ausgeprägten Körperschemastörung, das bedeutet, dass sie sich trotz Untergewicht zu dick wahrnehmen. Ihr Selbstwertgefühl hängt fast ausschließlich davon ab, ihr Körpergewicht kontrollieren zu können.

Anorexie zählt zu den psychischen Erkrankungen mit der höchsten Sterberate. Etwa 15% der Erkrankten sterben an den Folgen der Krankheit.

Magersucht beginnt am häufigsten im frühen Jugendalter, kann aber auch bei Erwachsenen oder bereits vor Eintritt der Pubertät auftreten. Der Einstieg ist in den meisten Fällen eine Diät, die außer Kontrolle gerät.